Ich bin ja bekanntermaßen ein Qualitätsanhänger.
Als solcher habe ich eine gute unternehmerische Entscheidung getroffen: mein aktueller Arbeitsrechner hat eine Hauptplatine von einem Qualitätshersteller. Die hat fast ein Drittel mehr gekostet als ein Billigprodukt. Die Leistungsdifferenz der beiden Produkte dürfte kaum wahrnehmbar sein.
Dafür aber umso mehr die Aufrüstbarkeit: dank zusätzlichem Arbeitsspeicher und einem etwas größeren Hauptprozessor ist der Rechner jetzt wieder blitzschnell. Und die ganze Operation hat nur die Hälfte gekostet im Vergleich zu einer kompletten Neuanschaffung der entsprechenden Teile.
Auch beim Lüfter habe ich ein Qualitätsmodell von
aconto gekauft und kann den Lüfter jetzt weiterverwenden.
Und die Umwelt freut sich auch, da kein Schrott angefallen ist.
Da gleiche funktioniert übrigens auch bei Autos: ein Toyota-Spiegelglas kostet über 250 Eur, da der ganze Spiegel getauscht werden muss, beim Golf gibt es jedes Teil einzeln (sogar die Spannfeder!) - die Scheibe für nichtmal 20 Eur.
Und auch bei der Kaffeemaschine: Braun, Krups, Siemens, Jura, AEG u.a. liefern alle Einzelteile, bei Krups bekommt man die Teile sogar in München zum Abholen.
Und auch beim Staubsauger: Fakir liefert diverse Teile einzeln, bei Samsung kann man nur ganze Komponenten tauschen. Bei 150 Eur Neupreis ist da die Sache meist recht klar...
Auch ja und sogar bei Badleuchten: wenn Herr Fränkl eine 18 Jahre alte Qualitätsbadleuchte zerschlägt (eine von 3 identischen), gibt es bei Keuco (über einen kleinen Umweg) noch Ersatz :-)
Montag, 26-12-05 22:13 Uhr
Achja: noch ein Umweltaspekt: das Qualitätsnetzteil ist geregelt und braucht im Normalbetrieb gerade mal 25% der Maximalleistung, während das Billignetzteil fast dauernd auf 100% bleibt.