Die Allianz will Kunden künftig in einer "Gesamtsicht" betrachten. Das ist kann für Allianz und Kunde sehr positiv sein.
Die Allianz versucht aber offenbar, den positiven Effekt ganz allein auf das Aussortieren unrentabler Kunden zu beziehen. So soll nach einem Kfz-Schadensfall der Kunden mit allen Policen unter die Lupe genommen werden.
Man ist nur als "guter" Kunde willkommen. Deshalb werden die zuständigen Vertreter vorab informiert, um nicht Verwandte von guten Kunden zu kündigen.
Liebe Allianz: die Idee ist ja gut, die Umsetzung aber so einseitig, dass ich bei der Überzeugung bleibe: die Allianz ist viel zu teuer, kundenfeindlich und reguliert zuweilen regelrecht katastrophal. Also keine Chance bei mir.
Übrigens: Ihr "Callcenter" ist immer noch sauschlecht. Nachdem sie bei meinem Anruf bzgl. meiner Krankenversicherung unhöfliche und dumme Antworten gegeben haben und ich auf Ihr "Infopackätsch" bis heute warte, ist mir gestern ein absolut identischer Fall bekannt geworden. Vielleicht sollten Sie mal Ihre Mitarbeiter hinsichtlich Einstellung und Qualifikation überprüfen. Nicht dass die jetzt auch noch unqualifizierter Weise die falschen Kunden aussieben.
Ich möchte gleich auch die beiden Versicherungen warnen, bei denen ich versichert bin: passen Sie ganz gut auf, was Sie mit mir machen. Ich bin sehr kommunikativ, habe einen großen Freundeskreis und werde oft zu solchen Themen gefragt. Als T-Mobile und Vodafone die Kunden schlecht behandelt haben, habe ich maßgeblich darauf hingewirkt, dass etliche Kunden zu o2 gewechselt sind. In der Nachfolge sind gut 50 Leute zu o2 gewechselt.
Mittwoch, 22-11-06 21:39 Uhr
Ziemliches Armutszeugnis für einen solch großen Konzern. Nicht nur die Mitarbeiter sondern offensichtlich auch die Kunden scheinen hier nicht mehr als Zahlen auf dem Papier zu sein. Letztlich wird eine solche Handhabung das gleiche Ende nach sich ziehen wie aktuell bei der Telekom: Kundenverlust wie von Ihnen beschrieben.