Gerald Fränkl Blog

Das Theater um den Ladenschluss und die Kommerzialisierung von Weihnachten

Das BGH-Urteil zu den Ladenschlusszeiten in Berlin haben die unterschiedlichen Interessensgruppen unterschiedlich interpretiert. Die Diskussion um Kommerzialisierung der Adventssonntage sehe ich nicht aus religiösen Gründen mit großer Sorge, sondern sehe hier eine Maßlosigkeit und Diszipliniertheit der Leute, die zu keinem zusätzlichen Umsatz führt. Damit ist kein volkswirtschaftlicher Nutzen gegeben und zusätzlich wie die grundgesetzlich verankerte Sonntagsruhe gestört. Die Argumente der Gewerkschaften, sind Scheinargumenhte. Es ist heute längst üblich, "ungewöhnliche" Arbeitszeiten zu haben. Das ist auch gar nicht mal so schlecht, denn wenn alle Leute von 9-17 Uhr arbeiten würden, wären die Verkehrswege noch hoffnungsloser überlastet als sie es derzeit ohnehin schon sind. Ich persönlich würde (vor allem in Bayern) die Ladenöffnungzeiten von 9 bis 22 Uhr freigeben - Montag bis Samstag. Sonntag würde ich ohne eine einzige Ausnahme schließen (nicht aus religiösen Gründen, sondern nur um der Ruhe willen). Wenn es jemand - selbst mit Kindern - nicht schafft, von Montag bis Samstag innerhalb dieser Zeiten seine Einkäufe zu erledigen, braucht keine Sonntagsöffnung, sondern einen Kurs oder ein gutes Buch zur Selbstorganisation.

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