Gerald Fränkl Blog

22.11.09

Unsichere LKWs - Mauterhöhung als Lösungsvorschlag

Kategorie: Politik, Autos und Mobilität

Es gibt seit einer Zeit viele aus PKWs bekannte Sicherheitssysteme auch bei LKWs, aber nur bei einem Bruchteil aller LKWs werden diese eingebaut. Angeblich wegen der Kosten. Laut Focus 12/2009 werden in Deutschland in gerade einmal ca. 10 Prozent aller neuen LKWs freiwillige Sicherheitssysteme eingebaut, in ganz Europa sogar nur halb so viele (weil Deutschland der größte Markt ist, muss es also Länder geben, in denen fast 0% ausgestattet werden!).

Ich sehe täglich unsichere LKWs, 80% davon von osteuropäischen Speditionen. Da muss ich mich schon fragen: warum werden die nicht aus dem Verkehr gezogen? Dann hätte sich nämlich auch der Konkurrenzdruck (durch unfairere "Wettbewerbs"bedinungen) erledigt und die Speditionen hätten wieder Geld, um in sichere LKWs zu investieren.

Offenbar reicht es nicht, dass Versicherungen wohl günstigere Tarife für sicherere LKWs anbieten, also muss eine harte Lösung her:

Ich plädiere für eine Verfünfachung (ja, richtig gelesen) der Maut. Dann hat der Staat auch wieder Geld für zusätzliche Kontrollen und vor allem: für den Ausbau der viel zu kleinen Autobahnparkplätze.

Wer diese Bedingungen erfüllt, kann die Verfünfachung rückgängig machen und bekommt mittels Rabatt die bisherigen Mautsätze.

- Eingebautes ESP

- Toter-Winkel-Sicherheitssystem

- Abstandswarnsystem

- Spurassistent

- "Freiwillige" z.B. halbjährliche Sicherheitsüberprüfung des LKWs (auch für ausländische LKW!!!)

- Nachweis von Fahrerschulungen zur Ladungssicherung


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