Gerald Fränkl Blog

24.11.09

Tengelmann und das Milch-Chaos - ein Großunternehmen schafft keine Abhilfe

Kategorie: Wirtschaft und Unternehmen

Ich bin bekennender Bergbauernmilch-Trinker. Nur Frischmilch, keine ESL-Milch.

Da ich Rewe boykottiere, weil die bis vor Kurzem 1,09 Euro verlangt haben (jetzt "nur" noch 0,99 Euro), kaufe ich bei Tengelmann. Auf meinem Arbeitsweg liegen mit kleinen Umwegen gleich drei Filialen von Tengelmann.

Glaubt ihr, dass es nur eine davon schafft, die Milch mal mit vernünftigem Haltbarkeitsdatum anzubieten?

Bei Rewe hat die Milch immer ca. 3-5 Tage, bei Tengelmann je nach Filiale 1-3 Tage. Es hat mich so geärgert (ich hatte auch noch innen verfaulte Zwiebel gekaufte, die äußerlich 1a aussahen) und ich konnte es nicht verstehen, also habe ich Tengelmann geschrieben. Und tatsächlich eine Antwort: der Filialleiter der Filiale Sauerlach ruft mich an und ich habe ihn bei meinem nächsten Einkauf getroffen und eine Flasche Milch und eine Packung Zwiebel als Wiedergutmachung geschenkt bekommen und sogar noch zwei Werbegeschenke dazu.

Einige Zeit hatte ich den Eindruck, dass es besser war, aber jetzt ist wieder der gleiche alte Trott da: entweder ist "meine" Sorte ausverkauft oder sie hält nur noch 1, 2 Tage.

Die Filialen in Putzbrunn und Neubiberg sind da manchmal besser, aber eben nur manchmal.

Und heute wieder: die grüne (3,8 prozentige) ausverkauft, die weiße mit MHD heute bzw. morgen - wenigstens im Preis auf 0,49 Euro reduziert.

Im Unterschied zur Weihenstephaner hält die Bergbauernmilch problemlos 2-3 Tage länger als das Mindesthaltbarkeitsdatum angibt. Trotzdem ärgerlich und unakzeptabel.

Ich verstehe nicht: wieso kriegt ein riesen Unternehmen wie Tengelmann das Problem nicht in den Griff???


Einen Kommentar schreiben

Meine Informationen merken

CAPTCHA Bild zum Spamschutz