Laut einer Runner's World-Umfrage stört Läufer an den Mitläufern am meisten deren Lauftempo (32%, zu schnell oder zu langsam), deren Kommunikation (27, ständiges Reden oder stures Schweigen), deren Laufverhalten (25%, Vorlaufen oder Hinterherhängen) und am wenigsten deren Erscheinung (15%, Aussehen, Bekleidung, Geruch). Das kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Ich lauf praktisch nur noch alleine, weil ich meine Ambitionen (auch bei "langsamen" Läufen ist mein Tempo für die meisten Mitläufer zu hoch) offenbar sehr hoch sind. Ich kann aber nicht noch langsamer Laufen, nur damit andere mitlaufen können - zumindest nicht regelmäßig. Ich bin sehr froh, dass ich mein Laufpensum gerade so in mein Zeitbudget reindrücken kann. Erschwerend kommt natürlich hinzu, dass ich bis auf den Dienstag-Früh-Intervalllauf alle Trainings an meine Arbeitsbelastung anpassen muss und auch mal erst um 22 Uhr zum Laufen komme und auch am Wochenende arbeite und nicht zu festen Zeiten zum Sport gehen kann.