Ich finde es höchst begrüßenswert, dass in Deutschland eine Art Limit für die Verbeamtung eingeführt wurde: Wer einen BMI von über 27,5 hat, wird nicht mehr verbeamtet. Noch viiiiel wichtiger fände ich allerdings, wenn dies auch im Laufe des Lebens JEDEN Bundesbürgers überwacht werden würde - um rechtzeitig eingreifen zu können und so Spätfolgen vermeiden zu können. Eine strikte Orientierung am BMI ohne Einzelfallklausel kann aber zu seltsamen Entscheidungen führen: in NRW wurde ein 25-Jähriger mit der Begründung eines zu hohen BMIs (28,7) zurückgewiesen. Der gute Mann ist 1,84 m groß und wiegt 97 kg. Jetzt kommt der "lustige" Punkt, weswegen er sich den Zugang zum Polizeidienst erklagen musste: der gute Mann ist Bodybuilder und sehr muskulös. Bekanntermaßen wiegen Muskel ja mehr als Fett. Das kanns dann ja auch nicht sein, dass ein ziemlich fitter Mensch mit dieser Begründung ohne Einzelfallprüfung ausgeschlossen wird. Er muss aus meiner Sicht natürlich trotz dieser Muskelmasse z.B. die berüchtigten Schnellkrafttests der Polizei erfolgreich absolvieren können. Gelesen in Focus 21/2009, S. 14. Nur gut, dass ich trotz Zunahme der Muskelmasse letztes Jahr paar Kilo abgenommen hab.