Gerald Fränkl Blog

06.07.15

Warnung vor der MVG Online-Ticket-App mit der Streifenkarte

Kategorie: Autos und Mobilität, Politik

Die MVG macht groß Werbung für die Streifenkartenfunktion über das Online-Ticket in der MVG-App.

Aber ACHTUNG, ich kann davor nur warnen, das Onlineticket ist alles andere als ausgereift. Ich habe z.B. am Heimweg am Sonntag fast 4 Minuten gebraucht, bis die Streifenkarte online funktioniert hat. Das passiert aber ständig, war also kein temporäres Lastproblem, sondern eine dauerhafte schlechte Erreichbarkeit der Server der MVG.

Richtig ärgerlich wird es aber jetzt: trotz groß angepriesener Werbung, dass man sich ein Guthaben kauft. Das ist definitiv falsch, denn von dem Guthaben wird sofort der erste Streifen (oder wieiviele man angibt), abgezogen.

D.h. man kann also NICHT am Vorabend eine Streifenkarte kaufen, um sie dann schnell zu Hand zu haben. Man darf den umständlichen Kaufprozess (auch der dauert aufgrund der schlechten Serverperformance - selbst im VDSL-WLAN - mehrere Minuten) also erst direkt vor der Abfahrt starten.

Absolut umständlich und null Zusatznutzen mit der App also, im Gegenteil: statt schnell noch den Bus zu erwischen, muss man jetzt erst die Streifenkarte kaufen oder das restliche Streifenkartenguthaben aktivieren, den Bus fahren lassen (man darf nur mit gelöster Fahrkarte einsteigen) und auf den nächsten Bus warten. Absolut idiotisch, wer sich das einfallen hat lassen.

Statt so viel Geld für Werbung auszugeben, sollte man lieber erstmal in die Server investieren!

Ganz klare Empfehlung: NICHT nutzen, bis die MVG die Fehler und vor allem die falsche Beschreibung korrigiert hat!

Ich brauche mein Guthaben noch auf, danach kehre ich zur per Geldkarte (damit zum Streifenkartenpreis) gekauften Einzelfahrkarte zurück.


Einen Kommentar schreiben

Meine Informationen merken

CAPTCHA Bild zum Spamschutz