Gerald Fränkl Blog

26.07.15

Bürgerfest Luise-Kiesselbach-Fest - Gedränge wie bei Loveparade - schlecht geregelt

Kategorie: Politik, Autos und Mobilität

Wir waren gestern beim Bürgerfest zur Einweihung des Luise-Kiesselbach-Tunnels. Oberirdisch war ein (für Münchner Verhältnisse) kleines Festzelt aufgebaut und ein paar Stände und eine Bühne. Die Bühne befand sind am hintersten Eck des abgesperrten Bereichs. DAVOR war der Abgang zum Tunnel. Ob das sicherheitstechnisch intelligent ist, wage ich stark zu bezweifeln. In den Tunnel durften laut Ansage der Moderatorin immer nur 1500 Leute gleichzeitig. Vorab: unten war es nicht eng. Aber oben der Zugang: die Leute haben sich gedrängt, unfassbar. Wir sind etwa eine halbe Stunde gestanden, bis wir dann dran waren. Dann ging es los: ich habe mich gefühlt wie bei den Bildern der Loveparade-Katastrophe: alles schiebt und drängt von hinten. Egal, ob da unten Bordsteinkanten sind, Kinderwägen und Rollstühle, Kabelkanäle: egal, die Leute haben einfach nur hirnlos von hinten geschoben und man war völlig MACHTLOS. Das verstehe ich nicht, sowas habe ich in München nicht mal auf der Wiesn (wo noch viel mehr los ist) erlebt. So unvernünftig und egoistisch! Aber auch die Organisatoren haben keine Glanzleistung erbracht. So nett die Idee mit dem Tunnelbiergarten war, der Zutritt hat uns echt die Stimmung versaut. Da hätte man klare Absperrungen und klare Schilder machen müssen - und vor allem nicht den Pfeil zum "Ausgang" zu diesem viel zu engen Zugang machen dürfen.

Schade, dass so eine gute Idee so schlecht organisiert war. Hoffen wir, dass im neuen Tunnel niiiie was passieren wird und dass er die Stausituation dort massiv entlastet.


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