Gerald Fränkl Blog

05.08.16

Münchner U-Bahn-Panne soll vertuscht werden

Kategorie: Politik, Autos und Mobilität

Nach einiger Pause wegen eines technischen Problems mit meinem Blog geht es wieder weiter.

Unfassbar, was kürzlich von der Opens external link in new windowSüddeutschen berichtet wurde: Die öffentlichen Stadtwerke als Betreiber der U-Bahn versuchen, einen Unfall zu vertuschen! Nach allen Regeln der Kunst! Unfassbar! Das kommt davon, wenn Politiker in den Aufsichtsräten solcher Unternehmen sitzen. Da müssten Köpfe Rollen - statt "Sicherheit vor" wird hier "bloß nix sagen" gespielt. Die beschädigte U-Bahn wurde nachts in die Werkstatt gefahren - ok, das kann ich noch verstehen. Aber dass man (was wohl Geld gekostet hat) alle Fremdfirmen aus den Bahnhöfen entfernt, an denen die beschädigte U-Bahn vorbei muss, ist eine Unverschämtheit für uns Steuerzahler und U-Bahnticketkäufer!

Selbst wenn es menschliches Versagen war und die U-Bahnfahrerin, die den Crash wohl verschuldet hat, geschützt werden muss, gibt es ein Informationsinteresse der Öffentlichkeit bei solchen möglicherweise sicherheitsrelevanten Informationen - erst recht für ÖFFENTLICHE Unternehmen! Was wäre denn passiert, wenn man es veröffenticht hätte? Eine U-Bahnfahrerin hat einen Fehler gemacht, man untersucht es und gut ist. Sind doch auch nur Menschen und niemand ist zu Schaden gekommen.



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