Gerald Fränkl Blog

07.12.17

Hat ein kleiner Spatz am Flughafen München kein Recht auf Leben

Kategorie: Politik, Wirtschaft und Unternehmen, Natur, Umwelt und Energie

Armes kleines Vogerl im Flughafen München

Wir waren kürzlich im Urlaub. Sind vom Flughafen München aus geflogen. Terminal 2, neuer H-Bereich.

Dort haben wir zwischen zwei Gates einen kleinen Spatz gesehen, der offenbar an der riesigen Glasfassade nicht mehr ins Freie gefunden hat. Soweit so gut.

Jetzt beginnt der "Skandal" in zwei Akten:

1. Ich spreche die Lufthansa-Dame an unserem Schalter an und weise sie darauf hin. Sie sagte, da könne man nix dagegen machen, die kämen selbst über die Drehtüren rein und irgendwann dann von allein wieder raus.

2. Ich schreibe noch vom Wartebereich aus aüber die Kontaktseite an den Flughafen. Nach einer geschlagenen Woche (!) schreibt mir der Flughafen Blablabla, der Flughafen sei ja so toll umweltfreundlich, ich soll mir keine Sorgen machen. Die Viehcherl könnten selber wieder raus. Aha, danach sah es mir definitiv nicht aus!

Abgesehen davon, dass das ein hygienisches Problem ist, wenn die Vögel im Terminal kacken und Krankheiten verbreiten - besonders lecker, wenn die in der Nacht auf die Kaffeemaschinen kacken! Abgesehen davon, dass Rolltreppen durch Vogelkot Schaden nehmen können. Was ist dass denn für eine Einstellung, dass man bei einer Meldung, dass sich da ein Viehcherl verirrt hat, nicht einen Hausmeister mit Vogelnetz losschickt, der den kleinen Piepmatz befreit? Sowohl der Flughafen München als öffentlicher Betrieb als auch die Lufthansa sind hier in der Verantwortung!


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