Gerald Fränkl Blog

21.05.18

Nimmersatte EU-Angestellte im Patentamt

Kategorie: Politik, Bürokratie und Bürokratieabbau

Da schwillt einem echt der Kamm! Bin gerade zufällig über eine alte Focus-Geschichte (1/2016) gestoßen, über die ich mir den Frust von der Seele schreiben muss, weil es mal wieder zeigt, wie realitätsfern, regelrecht unverschämt dreist, viele Menschen im öffentlichen Dienst sind:

Das Europäische Patenamt habe etwa 7000 Beschäftigte, wovon die "alltermeisten Gutverdiener" sind. Trotzdem hatten diese protestiert, als würden sie so wenig verdienen, dass sie sich nichtmal das Abendessen am Monatsletzten leisten können! Ohne Frage: gute Arbeit muss gut bezahlt werden. Aber diese Herrschaften haben jegliches Maß und das Gefühl für Anstand verloren! Sie zahlen quasi keine Steuern und Abgaben, bekommen reihenweise Zuschläge und haben Pensionsansprüche, von denen viele andere Menschen nur träumen können.

Die Proteste richten sich gegen das Effizienzsteigerungsprogramm des Präsidenten und den Fakt, dass für Beförderungen künfitg nicht mehr nur das Dienstalter, sondern die Leistung zählen soll. Und dass man statt wie früher beliebig ohne Attest krankfeiern konnte und jetzt - wie ALLE anderen Menschen - nach drei Tagene in Attest vorweisen muss. Dass die Krankheitsrate um 22% dadurch gesunken ist, zeigt: diese Maßnahme war unbedingt erforderlich!


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